Über mich
Hier beschreibe ich meinen Werdegang und wie ich zur Begleitung von Studierenden bei ihren Abschlussarbeiten kam. Wenn dir diesbezüglich Fragen aufkommen, melde dich einfach bei mir per E-Mail an study@theartofchange.de
Mein beruflicher Weg begann mit einer Ausbildung zur Kinderpflegerin, gefolgt von der Erzieherausbildung und der Ausbildung zur Integrationsfachkraft (der Begriff "Inklusion" war zu der Zeit noch nicht so geläufig). Während dieser Zeit und in den darauffolgenden Jahren der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen beobachtete ich immer wieder Situationen, in denen es an Professionalität fehlte – mal wegen der Mitarbeiter:innen, noch häufiger wegen der Rahmenbedingungen.
Ich hoffte, durch den Besuch von Seminaren zur Persönlichkeitsentwicklung, Kommunikation, Konfliktlösung, Selbstmanagement, Selbstregulation und Selbstreflexion diese Umstände ein Stück weit beeinflussen und so den Alltag für die Kinder und Jugendlichen als Gruppe angenehmer gestalten zu können. Doch während dieser Ausbildungen wurde mir nur noch deutlicher, dass der Hase so nicht läuft und man an dieser Stelle leider nicht ansetzen kann.
Ich erkannte, dass wissenschaftliche Forschung notwendig ist, um die Professionalität von pädagogischen Fachkräften zu fördern und weiterzuentwickeln. Diese Erkenntnis brachte mich schließlich dazu, meinen eigenen akademischen Weg einzuschlagen.
Bevor ich mein Bachelorstudium begann, erwarb ich bereits das Diploma of Advanced Studies von der Steinbeis Hochschule Berlin, das meine Qualifikation als Trainerin im Rahmen der Erwachsenen- und Weiterbildung auf Niveau 7 des Deutschen Qualifikationsrahmens einstuft, was der Stufe 2 (Master-Ebene) des Qualifikationsrahmens für Deutsche Hochschulabschlüsse entspricht.
Im Anschluss studierte ich an der IU Internationalen Hochschule Pädagogik mit den Schwerpunkten Lehren in der Erwachsenen- und Weiterbildung, digitale Bildung sowie Online- und Social-Media-Marketing.

Für meine Abschlussarbeit, in der ich selbst eine qualitative Forschung durchführte, die sich mit der Frage beschäftigte, inwiefern Selbstreflexion die Situation pädagogischer Fachkräfte unter prekären Arbeitsbedingungen verbessern und damit auch die Qualität ihrer Arbeit steigern kann, erhielt ich den
ersten Platz des Best Thesis Award. Sowohl meine Bachelorarbeit als auch mein Kolloquium schloss ich mit der
Note 1,0
ab.
Während meines eigenen Studiums begann ich am 25. August 2022, meine Erfahrungen als Studierende auf Instagram zu teilen. Ich postete, wie es bei mir lief, welche Herausforderungen ich meisterte und welche Strategien mir halfen.
Daraus entwickelte sich ein umfangreiches Repertoire an Beiträgen, die alle Aspekte des Studiums erklären. Mein Instagram-Account @ziehdurchstudi ist mittlerweile für mich zu einer Art ehrenamtlicher Arbeit geworden, zu einem privaten Engagement, das ich mit großer Leidenschaft verfolge. Ich poste so viel und so detailliert, dass Studierende theoretisch allein damit gut durch ihr Studium kommen können.
Mein Antrieb für dieses Engagement ist persönlich: Ich selbst hatte nicht immer einfachen Zugriff auf Ressourcen oder die finanzielle Mittel, die mir Unterstützung hätten leisten können. Als erste Akademikerin in meiner Familie weiß ich, was es bedeutet, sich Wissen und Erfolg ohne die Vorteile einer akademischen Herkunft erarbeiten zu müssen.
Daher ist es mir ein besonderes Anliegen, Studierenden – ob Anfänger:innen oder Fortgeschrittene im Bachelor- oder Masterstudium – die Möglichkeit zu geben, ohne finanzielle Investitionen das Beste aus ihrem Studium herauszuholen und so ihre Chancen auf eine gute berufliche Zukunft zu steigern.
Im August 2026 feiere ich übrigens das fünfjährige Jubiläum meines "Instagram-Engagements" :).
Neben diesem ehrenamtlichen Engagement habe ich meine berufliche Leidenschaft gefunden: die individuelle Begleitung von Studierenden bei ihren Abschlussarbeiten. Mein Fokus liegt dabei auf Prävention.
Ich bin überzeugt, dass eine Begleitung von Anfang bis Ende deutlich effektiver ist als eine bloße Endkorrektur. Viele Studierende kommen mit Unsicherheiten in den Prozess – sei es beim ersten Mal oder auch, wenn sie bereits Erfahrung haben und die beste Note für eine spätere Professur oder anspruchsvolle Karriere anstreben.
Ich möchte, dass diese Unsicherheiten beim Schreiben, Forschen oder Erstellen der PowerPoint-Präsentation für das Kolloquium gar nicht erst zu Problemen werden. Dafür bin ich nicht nur Feedbackgeberin für Textteile, sondern stehe im regelmäßigen Austausch per E-Mail mit den Studierenden. Falls ich längere Zeit keine Rückmeldung erhalte, hake ich aktiv nach, um den Prozess im Fluss zu halten und Fragen frühzeitig zu klären.
So kann ich die Anstrengung, die mit Abschlussarbeit und Kolloquium verbunden ist, erträglicher gestalten. Mein Ziel ist es, dass Studierende nicht nur eine gute Note erhalten, sondern gestärkt und mit mehr Selbstvertrauen aus dem Prozess hervorgehen.
Aktuell befinde ich mich im letzten Semester meines Masterstudiums in Bildungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Erwachsenenbildung.
Während meines Bachelors hatte ich zusätzlich ein Studium in Wirtschaftspsychologie aufgenommen, das ich parallel erfolgreich begonnen hatte. Mittlerweile schreitet der Bachelor in Wirtschaftspsychologie etwas langsamer voran, da ich meine Energie vor allem in mein ehrenamtliches Engagement auf Instagram sowie in die kontinuierliche Weiterentwicklung meiner Begleitung von Abschlussarbeiten investiere. Ich bin sehr dankbar, dass ich mittlerweile so viele Studierende auf diesem Weg begleiten darf.
Und ja, am Ende ist es dann nicht unbedingt das geworden, wofür ich mein Studium ursprünglich begann – die Professionalität von pädagogischen Fachkräften zu fördern. Stattdessen habe ich durch meine eigene Ausbildung, Fortbildung und mein Studium meinen ganz eigenen Weg gefunden. Und der gefällt mir sehr gut so.
Privates am Rande: Ich habe keine Kinder, dafür aber drei Kater und eine Katze, die mein oft vom PC geprägtes Leben bereichern.
Gemeinsam genießen wir den Garten, den ich mit meinem Mann gezielt insekten-, vogel- und igelfreundlich gestalte. Dazu gehören Nistkästen, die wir regelmäßig reinigen, selbstgebaute Vogeltränken und passende Fütterung. Zudem haben wir Pflanzen und Büsche gesetzt, die Vögeln, Insekten und Igeln als Lebensraum dienen. Trotz Hitze, Trockenheit und immer mehr Steingärten versuchen wir so, diesen Tieren das Leben ein Stückchen leichter zu machen.
Sportlich treibe ich mich regelmäßig voran: Ich laufe leidenschaftlich gerne, trainiere auf ein hohes Tempo im 10-Kilometer-Lauf hin und wechsle zwischen Lauftraining, Radtraining sowie Kraft- und Stabilisationstraining ab.
Ich bin ein bisschen (also sehr) perfektionistisch – was manchmal stören kann, aber für meine Arbeit bei der Begleitung von Abschlussarbeiten sehr gut ist.
Wer meine Fotos auf dieser Seite gesehen hat, dem ist vielleicht aufgefallen, dass ich meine Frisur öfter wechsle. Mittlerweile habe ich aber bestimmt die richtige gefunden (nicht, hust hust) ... :).
